BLACK&WHITE
Die Geschichte der Schwarz-Weiß-Fotografie ist im Wesentlichen eine Geschichte des Mediums selbst, denn lange bevor Fotografen die Welt in vollen lebendigen Farben einfingen, taten sie dies in Monochrom.
Die Reduzierung des Geschehens auf das Wesentliche.
Der deutsche Fotograf Robert Häusser sagte: Farbe ist zu geschwätzig, sie lenkt nur ab von der Beziehung zum Gegenstand.
Der Moment, den Ausdruck einzufangen, der den Betrachter fesselt.

Das Sehen lernen in B&W bedeutet nicht die Umwandlung eines Farbbildes in B&W, sondern die bewusste Entscheidung, ein Bild zum Zeitpunkt der Aufnahme monochrom darzustellen.

KONZENTRATION AUF DAS WESENTLICHE
Die Schönheit des Lebens besteht aus Licht und Schatten.
Mit meiner Fotografie versuche ich, ein Gleichgewicht zwischen Dokumentation und Kunst zu finden. Ich möchte darstellen, wie es aussah, als ich dort war. Manchmal möchte ich jedoch etwas zu dem hinzufügen, was ich als meine Realität wahrgenommen habe, die nicht gesehen werden kann, meist Abstraktion durch die Zeit oder die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Bestehende, aber nicht wahrgenommene lenken.
Tobias Kautz, Fotograf